Chamanna Cluozza
Eine kurze Hüttentour ab Zernez zur einzigen SAC-Hütte im Schweizerischen Nationalpark, mitten durch Lärchen- und Arvenwälder.
Die einzige Hütte im Nationalpark
Die Chamanna Cluozza (1882 m) liegt tief im Val Cluozza, einem Seitental des Schweizerischen Nationalparks, umgeben von Lärchen und Arven und abgeschlossen von den Kalkflanken des Piz Quattervals. Es ist die einzige bewirtschaftete Hütte innerhalb des Parks, was den Weg dorthin zu einer der ruhigsten Hüttentouren Graubündens macht: kein Auto, kein Weidevieh, kein Signal.
Vom Nationalparkzentrum in Zernez (1471 m) steigt der Weg zügig durch den Wald hinauf und quert anschliessend die steilen Talflanken des Val Cluozza. Der Pfad ist gut angelegt, aber in der Hangquerung schmal und ausgesetzt. Schwindelfreiheit sollte man mitbringen. Nach rund dreieinhalb Stunden erreicht man die Hütte am Ende eines langen Wiesenrückens, direkt über dem Ova da Cluozza. 8,5 Kilometer, 800 Höhenmeter im Aufstieg und 400 im Abstieg, technisch T2+.
Tipp: Besonders schön im Oktober, wenn die Lärchen golden stehen und die Chance auf Hirsch- und Steinbockbeobachtungen am höchsten ist. Reservation in der Hütte ist Pflicht. Wer länger bleibt, kombiniert den Rückweg am nächsten Tag mit der Überschreitung der Fuorcla Val Sassa (T3) oder des Murterchamms zurück nach Zernez.
Noch auf der Liste, aber selbst noch nicht gegangen, ein persönlicher Bericht folgt.
Titelbild: Wandersmaa, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.
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