Alp d’Anion
Eine erlebnisreiche Zweitagestour in den Bündner Alpen zur abgelegenen Alp d'Anion, unterwegs im stillen Spätherbst.
Spätherbst in der Val Calanca
Von Grono zieht die Tour hinein in die stille Val Calanca, über Cauco und La Motta hinauf zur abgelegenen Alp d’Anion. Der Weg dorthin ist teils weiss-blau markiert und an den steileren Stellen mit Ketten gesichert. Weiter geht es über den Mottone und den Cot di Saltel hinüber nach Braggio, dem Weiler, den nur eine kleine Standseilbahn mit dem Tal verbindet, und schliesslich nach Arvigo.
Tipp: Eine Tour für den Spätherbst — dann ist es in den Südtälern oft noch mild, oberhalb der Alp d’Anion kann aber schon Schnee liegen. Die Standseilbahn ab Braggio in die Fahrplanung einbeziehen.
Wie es bei mir war
Ende Oktober lag oberhalb der Alp d’Anion schon Schnee, und die gesicherten Passagen wollten mit Bedacht begangen sein. Das Schönste kam am Schluss: In Braggio nahm uns eine überaus nette Einheimische mit und liess uns über ihr vergünstigtes Anwohner-Ticket mitfahren — genau die Art Begegnung, die so eine Tour in Erinnerung bleiben lässt.