Eine Wanderin sitzt im goldenen Abendlicht auf einem Granitblock und blickt über dunstige Bergketten.
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9.–10. August 2024

Albert-Heim Hütte

Einer der schönsten Schlafplätze der Schweiz mit grandiosem Panorama, Badesee, Kuchen und spannenden Wanderungen.

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Über die Lochberglücke zur Albert-Heim-Hütte

Zwei Tage, ein Übergang. Von der Göscheneralp führt der Weg am Dammagletscher vorbei und über die Lochberglücke (2815 m) hinüber zur Hütte — eine T4-Tour durch aufgeräumtes Granitgelände: helle, runde Blöcke, dazwischen Moos, Farne und Polster von Stängellosem Leimkraut, das im Sommer rosa blüht.

Die Hütte trägt ihren Namen zu Recht. Albert Heim war der Geologe, der die Schweizer Alpen lesen gelernt hat — und wer hier oben sitzt, sitzt auf dem Aaregranit mitten in dem Gebirge, das er beschrieben hat. Vom Vorplatz sieht man abends die Grate nacheinander orange werden.

Dazu kommt der kleine türkise See in seinem Felskessel, in dem man tatsächlich baden kann — kurz und mit Nachdruck, aber man kann. Und es gibt Kuchen.

Am zweiten Tag steigt man hinunter nach Tiefenbach. Wer sich sportlich fühlt, hängt den Übergang zur Sidelenhütte an und geht von dort zum Sidelenbach an der Furka ab.

Tipp: Wer die schöne Hütte erleben, sich aber die T4 nicht zutrauen will, steigt von Realp auf — steil, aber technisch einfach, in gut zweieinhalb Stunden.